Stand Up Paddling als Trendsportart

Im Stehen paddeln

Sogenannte Trendsportarten üben auf immer mehr Bundesbürger ihre Faszination aus. Immerhin 44 Prozent der Deutschen könnten sich zumindest vorstellen, eine dieser angesagten Sportarten einmal auszuprobieren. Das ergab eine TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der ERGO Direkt Versicherungen.

Stehend auf einem Surfbrett übers Wasser gleiten

Eine neue Trendsportart im Sommer dürfte das sogenannte Stand Up Paddling (SUP) sein. Dabei gleitet man auf einem Surfbrett stehend übers Wasser. Ähnlich wie im Kanadier bleiben die Arme lang, das Paddel wird senkrecht zur Wasseroberfläche eingestochen, das ganze Blatt taucht ein und wird mithilfe der Rumpfmuskulatur an den Körper gezogen. Wer über eine gute Körperspannung und ein gutes Gleichgewichtsgefühl verfügt, ist im Vorteil - mit Yoga- oder Pilates-Erfahrung tut man sich beim Balancieren leichter. Wer im Stehen mit der richtigen Technik paddelt, trainiert dabei die gesamte Rumpfmuskulatur und stabilisiert insbesondere den Lendenwirbelbereich. Auch Becken, Beine und Po profitieren vom SUP. Im Gegensatz zum Surfen sind für diese Mischung aus Koordination und Ganzkörpertraining weder Wind noch Wellen erforderlich.

Sportverletzungen vorbeugen

Jeder sportlich Aktive kann mit gezielten Trainingsmaßnahmen Verletzungen vorbeugen. Dr. Matthias Brem, Mannschaftsarzt des Fußball-Bundesligisten 1. FC Nürnberg, empfiehlt unter anderem Dehnübungen: "Dehnen vor dem Training sollte mit funktionell dynamischen Übungen geschehen, um den Körper auf maximale Gelenkreichweiten und zu erwartende hohe Muskelspannungen vorzubereiten." Dehnübungen nach dem Training könnten dagegen dazu beitragen, in der Muskulatur wieder für ein normales Spannungsmuster zu sorgen. Diese Übungen sollten etwa dreimal 40 Sekunden dauern.

      

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