Pflege

 

Dossier: Pflegen und pflegen lassen

"Wenn wir einmal alt sind ...": 70 Prozent blicken optimistisch in die Zukunft, dennoch schwingt die Sorge um die eigene Gesundheit und den Erhalt der Unabhängigkeit im Alter mit. Das und mehr sind die Ergebnisse unserer Online-Befragung "Leben im Alter". Dieses Dossier beinhaltet eine Übersicht der Ergebnisse in Form eine Infografik. Ausführliche Informationen liefern dazu unsere Artikel zu den Themen "Leben im Alter", "Pflegeroboter statt Pflegekraft?", "Pflegefall im jungen Alter" und "Belastung der Angehörigen".

  

Senioren-City ist nichts für Bundesbürger

Eine Millionenstadt ausschließlich für ältere Menschen? Was nach einer Schnapsidee klingt, ist in China tatsächlich geplant. Auf 120 Quadratkilometern möchte ein Investor im Norden des Landes eine "Senioren-City" errichten, die perfekt auf altersgerechtes Wohnen abgestimmt ist - von der Pflege über die Barrierefreiheit bis hin zur Versorgung.

   

Gefahr erkannt - Gefahr gebannt?

Eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung prognostiziert, dass 2030 - also bereits in 17 Jahren - etwa 3,4 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig sind. Dies sind eine Million Pflegebedürftige mehr als heute, bis 2050 sollen weitere 800.000 hinzukommen.

 

So finden Sie ein gutes Pflegeheim

Deutschlandweit gibt es laut Statistischem Bundesamt mehr als 12.000 Senioren- und Pflegeheime. Da fällt es schwer, die Einrichtung zu finden, die genau Ihren Bedürfnissen entspricht. Der folgende Leitfaden erleichtert Ihnen die Suche.

 

Wenn die Eltern Fürsorge brauchen

Ein Pflegefall tritt häufig aus heiterem Himmel ein - etwa nach einem Unfall oder Schlaganfall - oder schleichend wie etwa bei einer Demenz. Vorbereitet sind die Angehörigen auf diese Situation nur in den seltensten Fällen, oftmals müssen sie unter großem Zeitdruck wichtige Entscheidungen treffen.

 

Vollmachten für den Fall der Fälle

Wenn jemand etwa wegen einer Krankheit nicht mehr geschäftsfähig ist, muss ein anderer Mensch die wichtigen Entscheidungen fällen. Dies sollte eine Person des Vertrauens sein - deshalb ist es notwendig, rechtzeitig die entsprechenden Vollmachten zu erteilen.

 

Patienten-Autonomie: Wer entscheidet über Leben und Tod?

In Deutschland dürften Ärzte passive Sterbehilfe durch das Abschalten lebenserhaltender Geräte leisten - aber nur dann, wenn es dem vermuteten oder dokumentierten Willen des Betroffenen entspricht! Wie aber kann man einen solchen Willen artikulieren und wie kann man sicherstellen, dass er auch wirklich umgesetzt wird? Und wie kann man schließlich dafür sorgen, dass auch der letzte Weg selbst nach den eigenen Vorstellungen gestaltet wird? Experten geben Antwort.

 

Pflegestützpunkte: Guter Rat rund um die Pflege

Immer mehr Bundesbürger machen sich Gedanken, wie sie sich ihre eigene Pflege oder die Pflege ihrer Eltern im Falle eines Falles vorstellen. TNS Emnid wollte im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen wissen, wie die Deutschen - aus allen Altersgruppen - im Fall der Pflegebedürftigkeit am liebsten versorgt würden. Das eindeutige Ergebnis: 72 Prozent möchten am liebsten zu Hause vom Partner oder von Familienangehörigen gepflegt werden, nur 17 Prozent bevorzugen das Heim mit seinen Fachkräften.

 

Entscheidung über Leben und Tod

Im Februar 2012 wurde der niederländische Prinz Johan Friso beim Skifahren von einer Lawine verschüttet. Schon kurz nach dem Unfall war klar, dass er vermutlich aus dem Koma nicht mehr erwachen wird. Nach niederländischem Recht muss ein Mensch in einem solch hoffnungslosen Zustand nicht am Leben erhalten werden. Die Ärzte dürfen das Beatmungsgerät sogar ohne Zustimmung der Familie abschalten. Anders ist die Lage in Deutschland.

 

Sterbefall - was ist zu beachten?

Der Verlust eines geliebten Menschen ist stets ein schmerzlicher Einschnitt. Den meisten dürfte es schwerfallen, in der akuten Trauer an bürokratische Dinge zu denken. Dennoch sind Behördengänge zu erledigen, persönliche Papiere des Verstorbenen zusammenzutragen sowie Banken und Institutionen zu informieren.

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