Depression

Eine Depression ist keine Seltenheit. Mehr als 20 von 100 Menschen erkranken im Lauf ihres Lebens an einer Depression. Der eine nur leicht, der andere schwer. Auch eine mittelschwere Form der Depression gibt es. Die Frage ist: Wo endet ein Stimmungstief und wo fängt die Depression an?

Was genau ist eine Depression?

Das kennt jeder: Tage, die nicht gut laufen. Schon morgens gibt’s Stress mit dem Kollegen im Büro, abends Ärger mit dem Partner und dann wird auch noch das Kind krank. Allzu nachvollziehbar, wenn man dann nicht gut drauf ist.

Aber das ist kein Grund zur Sorge. Das ist kein Anzeichen einer Depression. Diese äußert sich anders. Sollte über einen Zeitraum von mehren Wochen der Antrieb fehlen und/oder eine ständig gedrückte Stimmung der Fall sein, ist das ein Warnsignal. Und aufmerksam werden sollte man auch, wenn Dinge, die sonst Spaß machen, auf einmal vernachlässigt werden. Auch das sind oft erste Anzeichen einer Depression.

Wer ist besonders gefährdet, an einer Depression zu erkranken?

Laut Statistik sind Frauen von einer Depression fast doppelt so oft betroffen als Männer. Und – wen wundert’s – auch Menschen mit chronischen Krankheiten sind anfälliger für eine Depression. Depressionen können in jedem Alter auftreten. Erschreckend allerdings ist, dass auch Kinder und Jugendliche bereits daran erkranken können. Professionelle Hilfe ist in jedem Fall nötig.

Warum erkrankt man an einer Depression?

Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich. Eine gewisse genetische Veranlagung kann dazu führen. Hat ein Elternteil daran gelitten, erhöht sich das Risiko der Kinder. Aber auch biologische Faktoren wie zum Beispiel Stoffwechselveränderungen im Gehirn können Auslöser sein. Eine bedeutende Rolle spielen auch die Lebensumstände. Eine lange Arbeitslosigkeit, fehlende Perspektiven, eine Scheidung, der Todesfall eines nahe stehenden Menschen – all das kann eine Depression zur Folge haben.

Wie geht man mit einer Depression um?

Zum einen ist die Hilfe eines Psychotherapeuten gefragt. In schweren Fällen der Depression ist ein Klinikaufenthalt erforderlich. Manchmal kommen dann auch Suizidgedanken ins Spiel. Hier ist eine engmaschige ärztliche und psychologische Betreuung nötig.

Gelingt es dem Kranken noch, seinen Pflichten nachzukommen, reicht meistens eine psychotherapeutische Behandlung, ggf medikamentös unterstützt, aus. Wichtig ist, dass auch Angehörige, Freunde und Kollegen mit einbezogen werden und den Betroffenen unterstützen. Auch dann, wenn die Depression bezwungen ist. Denn tief sitzt bei den Betroffenen die Angst, dass die Krankheit erneut auftritt.

Kann man einer Depression vorbeugen?

Der Depression selbst nicht. Wichtig ist nur, sie in einem frühen Stadium zu erkennen, anzunehmen und Hilfe zu suchen. Wer verdrängt, gerät immer tiefer in die Depression und riskiert einen immer schwereren Verlauf der Krankheit.

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