Psychische Krankheiten

Die psychischen Erkrankungen nehmen immer mehr zu. Überraschend ist das nicht, betrachtet man das Leben heute. Immer schneller, weiter, höher, ist das gängige Motto im Job. Aber auch die Herausforderungen in Partnerschaft und Familie wachsen. So ist es nicht verwunderlich, wenn immer häufiger die Diagnose einer psychischen Erkrankung gestellt wird. 

Wie erkennt man psychische Krankheiten?

Niedergeschlagen oder traurig ist jeder Mensch mal. Oder einfach nur nachdenklich oder zurückgezogen. Das liegt in der Natur des Menschen, um Erlebnisse zu verarbeiten. Zum Beispiel den Tod eines nahestehenden Menschen oder eine Krise im Job. Und auch, wenn eine solche Phase einmal länger anhält, besteht kein Grund zur Sorge.

Von einer psychischen Erkrankung spricht man erst, wenn die Seele der oder des Betroffenen nach einem wirklich langen Zeitraum nicht gesundet. Ist der Alltag dadurch sogar eingeschränkt, oder treten gar Panikattacken oder Suizidgedanken auf, sollte spätestens dann professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden.

Wer stellt psychische Erkrankungen fest? Und wie?

Bei einer Erkältung, einem gebrochenen Bein oder einer Magenverstimmung ist der Ansprechpartner klar: der Arzt. Doch wie ist das bei psychischen Erkrankungen? Auch hier führt der erste Weg zu ihm. Er nimmt einen Gesundheits-Check vor. Manchmal ist nämlich auch eine Schilddrüsenerkrankung Auslöser für psychische Erkrankungen. Erst, wenn das ausgeschlossen werden kann, folgt eine Überweisung zum Facharzt oder Psychotherapeuten. Diese müssen dann eine so genannte ICD-10-Diagnose (International Classification of Diseases, 10. Revision) erstellen und bei den Krankenkassen einreichen, damit die Behandlungskosten übernommen werden.

Was hilft bei psychischen Krankheiten?

Das ist ganz unterschiedlich und kommt natürlich auch auf die psychische Erkrankung an. Oft sind es Gespräche mit dem Psychotherapeuten, in denen die Ursachen aufgedeckt und gemeinsam Lösungen erarbeitet werden. Manchmal werden unterstützend auch Psychopharmaka eingesetzt, um den Betroffenen zu stabilisieren.

Können psychische Erkrankungen jeden treffen?

Die Antwort ist ganz eindeutig: Ja, es kann jeden treffen. Nicht umsonst nehmen psychische Krankheiten immer mehr zu. Es ist keineswegs so, dass nach außen belastbar oder robust wirkende Menschen davor sicher sind. Man kann nur sagen, dass Menschen, die ohnehin schon mit Belastungen kämpfen, schneller am berühmten Limit und somit näher an einer psychischen Krankheit sind, als die, deren Leben in ruhigen Bahnen verläuft.

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