Stress

Stress gehört heute zum Leben dazu. Und er fängt früh an. Schon im zarten Alter von drei Jahren beginnt für viele Kinder nicht nur der Kindergarten, sondern oft ein täglicher Terminmarathon. Englischkurse, Ballett, Fußball, manchmal auch Frühförderung müssen absolviert werden. In der Schule nimmt der Stress dann weiter zu. Im Berufsleben steigt der Stresspegel dann weiter. Und selbst so mancher Rentner klagt. Ganz nebenbei bieten auch Beziehungen und Familie reichlich Stresspotenzial. Ein Leben voller Stress – ist das der Preis der modernen Zeit?

Stress gab es in der Form früher nicht

Noch vor hundert Jahren war das Wort Stress völlig unbekannt. Erst in den 30er Jahren prägte der österreichisch/kanadische Mediziner und Pionier der Stressforschung diesen Begriff. Das soll natürlich nicht heißen, dass es früher keine Situationen gab, in denen Menschen unter Anspannung kamen.

Das nämlich bedeutet Stress: Eine natürliche Reaktion unseres Körpers auf eine Herausforderung. Die Sinne sind geschärft, Puls und Blutdruck steigen an, die Atmung wird schneller, die Muskeln spannen sich an. ACHTUNG! ist die Botschaft und auf sie wird reagiert. Stresshormone werden ausgeschüttet und stellen zusätzliche Energien zur Verfügung – wir sind für die Herausforderung gerüstet.

Es gibt positiven Stress ...

Grundsätzlich ist diese Reaktion des Körpers auf innere und äußere Reize nichts Schlechtes. Positiver Stress, in der Fachsprache Eustress genannt, sorgt dafür, dass sich unsere Aufmerksamkeit erhöht und wir leistungsmäßig zur Höchstform auflaufen. Haben wir eine große Aufgabe gut bewältigt, macht es uns zufrieden. Insofern ist eine gesunde Portion Stress viel besser als ein völlig stressfreies Leben, in dem diese Anforderungen an uns völlig fehlen.

... aber auch negativen Stress

Das Problem ist nur, dass viele Menschen mehr oder weniger im Dauerstress sind und diesen Druck kaum mehr abbauen können. So wird aus positivem negativer Stress (Distress). Sind wir permanent in einer Art Alarmzustand, wird dementsprechend der Körper geschädigt. Die Leistungsfähigkeit baut sich immer weiter ab. Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Störungen des Immunsystems sind nur einige Erkrankungen, die daraus resultieren können. Nicht selten sind ein Burnout-Syndrom oder eine Depression die Folge von chronischem Stress.

So lässt sich Stress abbauen

Umso wichtiger ist es, dass es gar nicht so weit kommt und wir auf Warnsignale des Körpers achten. Wie sehen die aus? Leiden Sie unter Unruhe oder Schlafstörungen? Oder lässt sich ein Gedankenkarussell nicht mehr abstellen? Dann sollten Sie aktiv werden. Möglichkeiten gibt es viele.

Powern Sie sich beim Sport aus, kommen Sie zur Ruhe durch Yoga, suchen Sie einen guten Freund oder eine gute Freundin zum Reden auf. Oft hat ein Außenstehender einen guten Rat parat, wie man aus dem Hamsterrad rauskommt und einer möglichen Berufsunfähigkeit entgeht. Kommen Sie so nicht weiter, hilft ein Gespräch mit einem Arzt oder Therapeuten. Der legt dann fest, wie’s weitergeht. Wichtig ist, dass Sie möglichst früh gegensteuern.

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