Private Altersvorsorge

Das Solidaritätsprinzip und seine Bedeutung für die private Altersvorsorge

Die gesetzliche Altersvorsorge folgt einem Grundsatz, der seit Gründung der Bundesrepublik gültig ist: „Die jungen, arbeitenden Menschen bezahlen die Renten der älteren Generation“. Dieses so genannte Solidaritätsprinzip dient seitdem zur Finanzierung der gesetzlichen Renten. Mittlerweile zeigt dieser vernünftige und soziale Gedanke jedoch seine Kehrseite, denn die Alterspyramide steht Kopf.

Das heißt: Immer weniger Beitragszahler stehen immer mehr Rentenbeziehern gegenüber. Laut Hochrechnungen soll bereits im Jahre 2030 einem Beitragszahler ein Rentenbezieher gegenüberstehen. Weitere Einflussfaktoren wie Arbeitslosigkeit schmälern die Altersrente zusätzlich, da die Beiträge, die vom Arbeitslosengeld in die gesetzliche Rentenversicherung fließen, sehr gering sind. Die Folgen sind unweigerlich Rentenkürzungen, damit die Rentenbeiträge bezahlbar bleiben.

Derartige Erscheinungen spielen für die private Rentenversicherung keine Rolle. Der Vorteil, den private Altersvorsorge Ihnen bietet: Die Höhe Ihrer Auszahlung bzw. Rente richtet sich in erster Linie nach den Beiträgen und der vereinbarten Laufzeit. Das heißt: Sie bestimmen abgesehen von nicht garantierten Gewinnen selbst, wie hoch Ihre private Altersvorsorge sein wird.

Was ist die Versorgungslücke?

Wer sich durch private Altersvorsorge absichert, muss im Ruhestand keine Versorgungslücke befürchten. Die Versorgungslücke ist die Differenz zwischen dem erwarteten letzten Netto-Einkommen vor Rentenbeginn und dem Betrag, den Sie aufgrund Ihrer bestehenden Vorsorge nach Rentenbeginn zu erwarten haben. Da beide Beträge unmöglich präzise vorausgesagt werden können, ist es natürlich ebenso wenig möglich, einen genauen Wert für die Versorgungslücke zu ermitteln.

Mit einigen wenigen Rechenschritten können Sie einen Betrag ermitteln, der annähernd wiedergibt, wie hoch Ihre Versorgungslücke etwa ausfällt.

Wie berechne ich meinen Versorgungsbedarf?

Um festzustellen, in welcher Höhe Sie Ihre private Altersvorsorge einplanen können, müssen Sie zunächst wissen, wie hoch Ihre gesetzliche Altersrente ausfallen wird. Da dies unmöglich mit 100 %iger Sicherheit vorhergesehen werden kann, veranschlagen Sie als Richtwert 60 % Ihres jetzigen Nettoeinkommens, schließlich können viele nicht wissen, wie viel sie bis zu Ihrem Renteneintritt verdienen werden. Einen guten Berechnungsansatz liefern Ihnen hier auch die Renteninformationen, die jährlich von der gesetzlichen Rentenversicherung verschickt werden. Wenn Sie diese erhalten, finden Sie dort Ihren unter konstanter Verdienstentwicklung zu erwartenden Rentenanspruch als konkreten Betrag.

(+) Nachdem Sie Ihren voraussichtlichen Rentenanspruch ermittelt haben, rechnen Sie sonstige Einkünfte im Rentenalter dazu – zum Beispiel etwaige Ansprüche aus betrieblicher Altersversorgung. Berücksichtigen Sie auch laufende Verpflichtungen, die Sie im Ruhestand nicht mehr haben werden – wie zum Beispiel Kredite, Darlehen oder Unterhaltszahlungen für Kinder in Ausbildung.

(-) Den Gesamtbetrag dieser Berechnung ziehen Sie von Ihrem letzten Netto-Einkommen vor Rentenbeginn ab. Das Ergebnis bietet Ihnen einen Anhaltspunkt, in welcher Höhe Sie private Altersvorsorge in etwa planen sollten.

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Zu spät für private Altersvorsorge?

Die Chance, sich durch private Altersvorsorge einen angenehmen Ruhestand zu sichern, wird nicht – wie häufig geglaubt und behauptet – geringer, je näher Sie dem Rentenalter kommen. Wenn Sie mit über 50 noch nicht für Ihre Rente vorgesorgt haben, bietet Ihnen eine Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag immer noch die Möglichkeit, sich mit anderweitig angespartem Kapital ein finanziell abgesichertes Rentnerdasein zu sichern. Für private Altersvorsorge ist es also längst noch nicht zu spät.

Sparanlage oder Versicherungsvertrag?

Häufig ist zu hören, dass das Geld für den Ruhestand auf der Bank besser aufgehoben sei, als investiert in private Altersvorsorge über eine Rentenversicherung. Wer das behauptet, lässt zwei Tatsachen außer Acht.

1. Jedes Sparbuch ist einmal leer, wenn man regelmäßig davon abhebt. Denn um von den Zinsen einer Sparanlage leben zu können, müssen Sie immens hohe Summen anlegen.

2. Die Rente Ihrer privaten Altersvorsorge kann zwar steigen, jedoch nicht unter den garantierten Wert sinken.

Wenn Sie davon ausgehen, ein hohes Alter zu erreichen, liegen Sie mit privater Altersvorsorge über eine Rentenversicherung richtig.

Welcher Vertrag ist für meine private Vorsorge der richtige?

Bei ERGO Direkt Versicherungen haben Sie die Wahl zwischen mehreren Formen der privaten Rentenversicherung.

Wenn Sie sofort Ihren wohlverdienten Ruhestand genießen und die finanziellen Mittel dafür noch steigern wollen, bieten Ihnen ERGO Direkt Versicherungen über die Private Rentenversicherung mit Einmalbeitrag entscheidende Vorteile.

Wenn Sie noch viele Jahre Zeit haben, sich Ihre private Rente anzusparen, schaffen Sie das am besten über die Private Rentenversicherung mit laufenden Beiträgen von ERGO Direkt Versicherungen.

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