Interessante Hintergründe zur Naturheilkunde

Die Naturheilkunde zielt auf die Anregung der Selbstheilungskräfte durch naturgegebene Maßnahmen sowie die Übernahme von Eigenverantwortung durch den Patienten. Sie unterscheidet sich in drei Grundsätzen von der klassischen Schulmedizin:

1. Sie vermeidet direkte Eingriffe auf das Innere des Körpers.
2. Sie verzichtet auf synthetisch hergestellte Medikamente.
3. Sie verfährt ganzheitlich und richtet den Blick auf den gesamten Menschen.

Was bedeutet „ganzheitlich“?

Oftmals liegt die Ursache einer Erkrankung nicht in dem Körperbereich, an dem sich Symptome zeigen. Die Naturheilkunde möchte tiefer liegende Ursachen für Krankheiten ausschalten, statt nur Symptome zu bekämpfen. Nicht nur die von Beschwerden betroffenen Körperbereiche werden behandelt. Es soll eine harmonische Einheit aus Körper, Geist und Seele bewirkt werden.
 

Anwendbarkeit der Naturheilkunde

Wenngleich die Anwendbarkeit bei einigen Krankheiten wie zum Beispiel Krebs umstritten ist, stellt die Naturheilkunde eine natürliche Alternative zur Schulmedizin dar. Denn viele Menschen versuchen, ihre Beschwerden zunächst auf natürliche Weise zu behandeln, anstatt Medikamente mit teils erheblichen Nebenwirkungen zu schlucken. So finden zahlreiche Naturpräparate, die in Omas Hausapotheke selbstverständlich waren, ihren Weg in die heutige Zeit. Einige Naturheilverfahren können sogar erfolgreich angewandt werden, um Nebenwirkungen von Medikamenten – zum Beispiel bei der Krebstherapie – zu behandeln.
 

Welche Verfahren zählen zur klassischen Naturheilkunde?

  • Phytotherapie: Hier werden die heilenden Kräfte von Pflanzenwirkstoffen genutzt.
  • Hydrotherapie und Balneotherapie: Anwendungen mit Wasser und Heilwasser in Form von Wärme- und Kältetherapie
  • Diätetik: Durch gesunde Kost wird Krankheiten vorgebeugt. Außerdem wird durch dem Krankheitsbild angepasste Kost die Behandlung unterstützt.
  • Bewegungstherapie: Körperliche Übungen sollen Bewegungsdefizite ausgleichen und den Heilungsverlauf einiger Erkrankungen unterstützen.
  • Ordnungstherapie: Durch die Ordnung der Lebensverhältnisse sollen problematische und krankheitsfördernde Lebensgewohnheiten abgelegt werden.

Außerdem zählen Methoden wie Homöopathie, Akupunktur, Kinesiologie, ayurvedische Medizin oder traditionelle chinesische Medizin (TCM) zur Alternativmedizin.
 

Wer übernimmt die Kosten für Naturheilkunde?

Die Behandlungen und Medikamente von Fachärzten für Naturheilkunde und von Heilpraktikern sind für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherungen meist mit hohen Kosten verbunden. Denn in der Regel gibt es hier keine oder nur geringe Leistungen der Krankenkasse. Daher bieten wir Ihnen mit der Zusatzversicherung Heilpraktiker eine günstige private Krankenzusatzversicherung für naturheilkundliche Behandlungen.

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