Allerheiligen – stille Tage im November

Allerheiligen ERGO Direkt

Wenn die Tage kürzer werden und die dunkle Jahreszeit naht, feiern viele Christen in aller Welt Allerheiligen. An diesem kirchlichen Fest gedenkt man der Verstorbenen, über den Friedhöfen liegt eine melancholische Stimmung.

Allerheiligen ist ein festgelegter Feiertag, er fällt auf den 1. November. Bereits im Altertum und der frühen Christenzeit wurde an diesem Tag der zahlreichen Kirchenheiligen gedacht, aber auch der Toten im Familienkreis.

An Allerheiligen brennen „ewige Lichter“

Am 1. November besuchen viele Familien die Friedhöfe, Grabstätten werden hergerichtet und geschmückt. Die Gräber werden für die kalte Jahreszeit vorbereitet und mit Gestecken, Kränzen oder Zweigen bedeckt. Traditionell entzünden die Menschen Grablichter, die sogenannten „ewigen Lichter“ und erinnern sich an Familienmitglieder, die nicht mehr unter uns weilen.

In mehreren deutschen Bundesländern und vielen europäischen Staaten ist Allerheiligen ein gesetzlicher Feiertag. Ein Tag der Stille und der inneren Einkehr, an dem auch die Arbeit ruht.

Allerheiligen wird insbesondere in Gebieten mit überwiegend katholischer Bevölkerung begangen, doch auch viele evangelische Christen nutzen diesen Tag zum Totengedenken. In der orthodoxen Kirche, z. B. in Griechenland oder Serbien, wird Allerheiligen am 1. Sonntag nach Pfingsten gefeiert.

Halloween – die Nacht vor Allerheiligen

Im englischen Sprachraum wird am Vorabend von Allerheiligen das Fest Halloween gefeiert. Der Begriff leitet sich von „All Hallows Eve“ ab, also dem Abend vor Allerheiligen. Halloween gleicht heute eher einer Art Faschingsveranstaltung. Kostümiert als Tote, Zombies oder Ungeheuer wird an diesem Abend lautstark gefeiert. Sehr beliebt sind ausgehöhlte Kürbisse, in denen Kerzen brennen – ein besonderer Spaß auch für Kinder. Nach altem Aberglauben geistern nämlich in den Nächten um Allerheiligen Dämonen, Hexen und sonstige grausige Gestalten umher, die den Lebenden ans Zeug wollen.

Auf Allerheiligen am 1. November folgt Allerseelen, ein rein kirchlicher Feiertag, an dem ebenfalls der Toten und der „armen Seelen“ gedacht wird, die im Fegefeuer schmoren. Allerheiligen hat jedoch eine wesentlich größere Bedeutung.

Öffentliches Totengedenken: der Volkstrauertag

Ein weiterer Gedenktag rund um Allerheiligen ist der sogenannte Volkstrauertag. Er entstand in der Zeit nach dem 1. Weltkrieg, zum öffentlichen Gedenken an Millionen von Kriegstoten und Opfern von Gewaltherrschaft.

Der Volkstrauertag findet seit 1952 am Sonntag, zwei Wochen vor dem ersten Advent statt. Mit einer zentralen Gedenkfeier im Bundestag, einer Rede des Bundespräsidenten, Kranzniederlegungen und Gottesdiensten, hat der Volkstrauertag seinen festen Platz im dunklen Trauermonat November.

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