Reiseinformationen für die Schweiz


Perfekte Vorbereitung für Ihre Reise in die Schweiz

 

Ob mit dem Auto, per Flugzeug oder per Bahn: Es führen viele Wege in die Schweiz. Und es gibt viel zu sehen, für Naturliebhaber genauso wie für Kulturreisende. Planen Sie Ihren Urlaub ganz entspannt: anhand unserer Checkliste mit wichtigen Informationen, wie z. B. Zollbestimmungen oder Mautgebühren.

1. Zollbestimmungen
 

  • Bei Einreise in die Schweiz sind persönliche Gebrauchsgegenstände, Reiseproviant und der Treibstoff im Tank abgabenfrei.

  • Zollfrei einführen dürfen Sie Waren bis zu folgenden Freimengen: 1 kg Fleisch (ausgenommen Wild), 1 kg Butter/Rahm, 5 kg Öle/Fette, 5 l alkoholische Getränke bis 18 % Vol., 1 l ab 18 % Vol. sowie 250 Stück Zigaretten.

  • Bargeld und Wertpapiere dürfen Sie mengenmäßig unbeschränkt in/durch die Schweiz und aus der Schweiz führen. Zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung werden Kontrollen des grenzüberschreitenden Barmittelverkehrs vorgenommen. Ab 10.000 Schweizer Franken werden Fragen zur Person, Herkunft und Verwendungszweck des Geldes sowie zum Eigentümer des Geldes gestellt. Außerdem erfolgt ein Eintrag in das Informationssystem der Zollverwaltung.
     

Zusätzliche Zollinformationen und rechtsverbindliche Auskünfte erhalten Sie bei der Eidgenössischen Zollverwaltung EZV der Schweiz.

https://www.ezv.admin.ch/zollinfo_privat/04342/04343/index.html?lang=de

2. Einreisebestimmungen

Deutsche Staatsangehörige benötigen:

  • einen Reisepass oder vorläufigen Reisepass
  • einen Kinderreisepass
  • einen Personalausweis oder vorläufigen Personalausweis


Bis auf den vorläufigen Personalausweis dürfen alle Reisedokumente seit einem Jahr abgelaufen sein. Trotzdem wird empfohlen, auf gültige Reisedokumente zu achten. Kinder benötigen seit 2012 ein eigenes Ausweisdokument, da Kindereinträge im Reisepass der Eltern nicht mehr gültig sind. Grundsätzlich muss für einen Urlaubsaufenthalt vor der Einreise kein Visum eingeholt werden. Ein visumsfreier Aufenthalt ist längstens 30 Tage erlaubt. Die Einwanderungsbehörde legt die zulässige Aufenthaltsdauer bei der Einreise fest.

Die genauen Einreisebestimmungen finden Sie auf der offiziellen Seite des Auswärtigen Amts.

3. Reisekrankenversicherung

 

  • Günstiger Schutz schon ab 9,90 € jährlich (Single).
  • Kostenübernahme bei akut eintretenden Krankheiten.
  • 24-Stunden-Notruf

 

Mit der Auslandsreisekrankenversicherung vom Testsieger ERGO Direkt sind Sie auf jeder Auslandsreise für die ersten 8 Wochen geschützt. Damit sichern Sie sich neben der Kostenerstattung auch die Organisation bei Krankheit, Unfall oder notwendigem Rücktransport. Weltweit – rund um die Uhr.

Stiftung Warentest 04/2017: sehr gut (0,6)

 

Stiftung Warentest verglich 49 weltweit geltende Jahresverträge für Auslandskrankenversicherungen für Einzelpersonen. Der Tarif RD von ERGO Direkt teilt sich mit einem weiteren Anbieter das Qualitätsurteil „sehr gut“. Positiv fiel dabei das tolle Serviceangebot auf.

   

4. Maut
 

Wenn Sie mit dem Pkw in die Schweiz einreisen, ist eine Vignette erforderlich. Damit können Sie alle Schweizer Autobahnen und Nationalstraßen benutzen. Die Vignette erhalten Sie z. B. an Tankstellen, Poststellen oder Autogaragen. Sie gilt für einen Zeitraum von 14 Monaten, immer vom 1. Dezember bis 31. Januar.

Die Vignette kostet 40 Schweizer Franken. Das sind je nach Umrechnungskurs ca. 38 Euro. Weitere Informationen erhalten Sie hier:

https://www.ezv.admin.ch/zollinfo_privat/04338/04340/04720/index.html?lang=de

Eine Sondermaut wird für die Tunnel Großer Sankt Bernhard und Munt la Schera fällig.

5. Notrufnummern
 

  • allgemein: 112
  • Feuerwehr: 118
  • Polizei: 117
  • Notruf/Notarzt: 144


Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland erreichen Sie telefonisch unter +41 31 359 41 11 oder per Mail: info@bern.diplo.de.

6. Impf-Empfehlungen
 

Durch Zeckenbisse kann es in bestimmten Landesteilen zu einer Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) kommen. Überprüfen Sie rechtzeitig vor Reisebeginn Ihren Impfstatus und nehmen Sie wegen einer möglichen Impfung Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf.