Hypnose

Dank Hypnose ohne Angst zum Zahnarzt

Für viele Patienten ist der Besuch beim Zahnarzt eine Tortur, denn sie haben große Angst vor dem Zahnarzt bzw. der Behandlung. Oftmals kann Hypnose beim Zahnarzt dabei helfen, solche Ängste zu besiegen. Deshalb wird die zahnärztliche Hypnose bei Angstpatienten häufig angewandt. Sie soll eine angstfreie und schmerzlose Behandlung ermöglichen. Die Patienten können sich durch die Hypnose beim Zahnarzt auf angenehme Vorstellungen konzentrieren und so die Schmerzen ausblenden. Dafür sind Menschen mit ausgeprägter Phantasie und guter Konzentrationsfähigkeit besonders empfänglich. Es wurde wissenschaftlich belegt, dass durch die Hypnose Stresssignale des Körpers, sowie Puls- und Blutdruckerhöhung, Muskelverkrampfungen oder vermehrte Schweißbildung nachlassen. Da Schmerzen meist nicht völlig abgeschaltet werden können, ist eine zusätzliche Anwendung von Betäubungsmitteln ratsam – doch hier reicht in der Regel ein Bruchteil der üblichen Menge aus.

Wellness auf dem Behandlungsstuhl

Viele Patienten reagieren bereits aufgrund der Bohrgeräusche beim Zahnarzt besonders panisch. Damit diese nicht mehr so stark gehört werden, bekommen die Patienten zusätzlich Kopfhörer aufgesetzt und werden über eine Entspannungs-CD in die Trance geleitet. Bevor die Behandlung wirklich gestartet wird, werden in der Regel zwei bis drei Lehrhypnosen durchgeführt, in denen der Trancezustand trainiert wird. Ist die Behandlung vorbei, wird die zahnärztliche Hypnose vom Hypnotiseur zurückgenommen. Dabei werden die vorher beigebrachten Suggestionen wieder aufgehoben und der Patient kehrt wieder zu vollem Bewusstsein zurück.

Wenn die Hypnose wirkt, können also Angst und Schmerz bei einer zahnärztlichen Behandlung genommen werden und die Patienten erwachen angenehm entspannt und ausgeruht. In Deutschland gibt es bereits ca. 2.000 Zahnärzte, die Hypnose in ihrer Praxis anbieten.

Hypnose als wirksame Maßnahme anerkannt

Insgesamt lässt sich sagen, dass Hypnose heute längst kein Hokuspokus mehr ist – im Gegenteil. Dazu gibt es mehrere wissenschaftliche Untersuchungen und Studien. So konnte beispielsweise nachgewiesen werden, dass sich in Trance tatsächlich das Gehirn verändert – so beruht die Wirkung der Hypnose also keineswegs auf Einbildung, wie Kritiker früher glaubten. Allerdings ist bis heute nicht erklärbar, wie es zu der extrem veränderten Wahrnehmung unter Hypnose kommt.

Tatsächlich lassen sich auch nicht alle Menschen ohne Weiteres hypnotisieren. Etwa jeder Zehnte ist aus unerfindlichen Gründen resistent dagegen, selbst wenn er eigentlich gerne hypnotisiert werden würde. Bei Epileptikern, psychisch kranken Personen und dementen Patienten wird von einer Hypnose eher abgeraten.

Hypnose als Kassenleistung abgelehnt

Ein großer Nachteil der zahnärztlichen Hypnose ist, dass sie von den gesetzlichen Krankenkassen nicht als Behandlungsmethode anerkannt wird und somit die Kosten auch nicht erstattet werden, obgleich das Krankheitsbild der Zahnbehandlungsphobie anerkannt wird. Sie gilt somit als Privatleistung und wird zwischen Praxis und Patienten direkt abgerechnet. Zusatzversicherungen können Patienten vor vielen Kosten schützen. ERGO Direkt Versicherungen bieten beispielsweise Zahnzusatzversicherungen an, mit denen Sie sich hohe Eigenleistungen für Zahnerhalt und Zahnersatz ersparen können.

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