Inlays

Ergo Direkt Inlays

Inlays sind Einlagefüllungen, die vor allem in Seitenzähne eingesetzt werden. Sie dienen dem Zahnerhalt bei Karies:

Durch Karies und bei der Kariesentfernung werden Zahnschmelz und Dentin geschädigt. Um ein so entstandenes Loch im Zahn zu schließen, können Zahnärzte als Alternative zu klassischen Amalgamfüllungen Inlays verwenden. Geeignet sind sie für kleinere Zahnschäden, bei denen noch keine Krone erforderlich ist.

Zahnersatz: In 3 Minuten alles Wichtige erfahren

Fast jeder braucht irgendwann Kronen, Brücken, Prothesen oder Implantate. Kurz und knapp informiert der Berliner Zahnarzt Prof. Dr. Dr. Schermer über die modernen Arten der Versorgung. Besonders interessant: Sie erfahren auch, was die gesetzlichen Krankenkassen zahlen – und wie Sie selbst finanziell vorsorgen können.


Inlays: Was unterscheidet sie von anderen Einlagefüllungen?

Das Charakteristische an Inlays ist, dass sie nur einen Teil der Kaufläche bedecken. Geht ein Inlay über mehrere Seiten des Zahns, spricht man von einem mehrflächigen Inlay.

Ist mindestens ein Zahnhöcker der Backenzähne einbezogen, handelt es sich um ein Onlay, eine Art Teilkrone.

Ähnlich ist es beim Overlay. Es reicht noch weiter zu den Nachbarzähnen hin als das Onlay und deckt alle Zahnhöcker sowie die komplette Kaufläche ab.

Die verschiedenen Arten von Zahnfüllungen lassen sich nicht immer genau voneinander abgrenzen. Welche Einlagefüllung verwendet wird, hängt letztlich von der Größe und der Lage des Zahnlochs ab.

Aus welchem Material bestehen Inlays?

Für die Herstellung von Inlays eignen sich mehrere Materialien.

  • Metalle wie Gold oder Titan
  • Keramik
  • Galvanische Keramik (Gold mit keramischer Verblendung)
  • Kunststoff bzw. Kunststoff-Komposit aus Acryl, Glas, Keramik und Quarz

Obwohl Gold am besten zu verarbeiten und am längsten haltbar ist, sind auch Keramikinlays und Kunststoffinlays sehr beliebt. Denn diese Materialien haben wichtige Vorteile:

  • Sie sind zahnfarben und damit so gut wie unsichtbar.
  • Sie können sehr exakt eingepasst werden und verursachen dadurch kein Störgefühl im Mund.
  • Sie halten in der Regel gut 10 Jahre lang, bei sorgfältiger Zahnpflege auch länger.

Wie werden Inlays angebracht?

Inlays werden nicht wie Amalgam direkt in den Zahn gestopft, sondern in einem aufwendigen Verfahren außerhalb des Mundes vorgefertigt.

In den meisten Fällen macht der Zahnarzt zunächst einen Abdruck des beschädigten Zahns. Anhand dessen stellen Zahntechniker das Inlay im Dentallabor passgenau her. Schließlich klebt bzw. zementiert es der Zahnarzt in den aufgebohrten, präparierten Zahn ein.

Damit ist es fest verankert und schließt sehr dicht mit dem Zahn ab, sodass kein Karies eindringen kann. Eine besonders gründliche Zahnhygiene ist trotzdem wichtig, damit sich an den Kleberändern des Inlays keine Bakterien ansiedeln können.


Der Nachteil bei dieser Methode: Der Patient muss zweimal zum Zahnarzt, erst für die Kariesentfernung und den Abdruck und dann noch einmal zum Einsetzen des Inlays.

Das fällt beim CEREC-Verfahren (CEramic REConstruction) weg. Dabei vermisst der Zahnarzt mit einer Mundkamera den geschädigten Zahn. Der angeschlossene Computer erzeugt ein exaktes Modell des Zahns, in das der Zahnarzt die benötigte Einlagefüllung einzeichnet. Diese Daten überträgt der Computer an eine Schleifmaschine. Innerhalb von Minuten und höchst präzise erzeugt diese dann aus einem Keramikblock das Inlay.

Was kosten Inlays?

Auch bei Inlays gilt: Je moderner das Verfahren und je besser das verwendete Material, desto teurer wird es. Dabei können die Kosten höchst unterschiedlich ausfallen. Bei Gold reicht die Bandbreite von etwa 250 bis 500 Euro, bei Keramik von rund 300 bis 700 Euro.

Die gesetzlichen Krankenversicherungen zahlen in jedem Fall nur einen Festzuschuss für die Regelversorgung. Damit sind einfache Maßnahmen und Materialien gemeint – bei Kariesschäden also kein Inlay, sondern eine Amalgamfüllung. Die restlichen Kosten müssen Sie als Patient selbst tragen.

Die Lösung: eine private Zahnzusatzversicherung. Denn damit bekommen Sie bis zu 100 % der Kosten für Einlagefüllungen. So können Sie sich auch hochwertige Inlays leisten.

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