Zahnersatzkosten

Die Kosten für Zahnersatz sind von einer Vielzahl von Faktoren abhängig: den gesetzlichen Rahmenbedingungen, den in Anspruch genommenen Leistungen und den regelmäßigen Einträgen im Bonusheft. Damit Sie bei diesen Themen stets den Überblick bewahren, informieren wir Sie im Folgenden umfassend und praxisnah über alles Wissenswerte rund um das Thema Zahnersatzkosten.

Krankenkassenzuschüsse zum Zahnersatz

Die Zuschüsse der gesetzlichen Krankenkassen zum Zahnersatz werden vom Gesetzgeber vorgegeben und wurden das letzte Mal mit dem in Kraft treten der Gesundheitsreform neu geregelt. Seit 1. Januar 2005 hat der Patient nun mehr Eigenverantwortung zu übernehmen und muss gleichzeitig höhere Zuzahlungen zum Zahnersatz leisten. Zudem liegt seit diesem Zeitpunkt eine Übersicht mit so genannten befundbezogenen Festzuschüssen des Gemeinsamen Bundesauschusses vor. Es ist also klar geregelt, welchen Zuschuss man für den Einsatz von Brücken, Kronen oder Prothesen von der Krankenkasse erwarten kann.
 

Zahnersatz: In 3 Minuten alles Wichtige erfahren

 

Krankenkassenzuschüsse zum Zahnersatz

Die Zuschüsse der gesetzlichen Krankenkassen zum Zahnersatz werden vom Gesetzgeber vorgegeben und wurden das letzte Mal mit dem in Kraft treten der Gesundheitsreform neu geregelt. Seit 1. Januar 2005 hat der Patient nun mehr Eigenverantwortung zu übernehmen und muss gleichzeitig höhere Zuzahlungen zum Zahnersatz leisten. Zudem liegt seit diesem Zeitpunkt eine Übersicht mit so genannten befundbezogenen Festzuschüssen des Gemeinsamen Bundesauschusses vor. Es ist also klar geregelt, welchen Zuschuss man für den Einsatz von Brücken, Kronen oder Prothesen von der Krankenkasse erwarten kann.

Befundbezogener Festzuschuss zum Zahnersatz

Der Zuschuss der Krankenkasse richtet sich seit 2005 nach dem Befund der Zähne. Für jeden Befund wurde vom Gesetzgeber eine Regelversorgung festgelegt, die mit ca. 50 Prozent der statistischen Kosten (die Kosten können im Einzelfall abweichen) bezuschusst wird. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat sich im Juni 2004 auf 52 Regelversorgungen aller Befunde innerhalb der Mundhöhle oder am Zahnersatz selbst geeinigt und diese als Grundlage für die Bezuschussung für Zahnersatz im Jahr 2005 gemacht. Wenn der Patient sein Bonusheft lückenlos führt, erhöht sich der Zuschuss der Krankenkasse zum Zahnersatz.

Beispiel: Einem Patienten fehlen zwei Schneidezähne. Als Regelversorgung gilt hier laut Gesetzgeber eine Brücke. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt dazu dann etwa die Hälfte der Gesamtkosten. Wenn der Patient statt der Brücke aber ein Implantat wünscht, also einen höherwertigen Zahnersatz, erhöht sich dadurch sein Eigenanteil, denn der Kassenzuschuss bleibt gleich hoch.

Für den Patienten ergibt sich der Vorteil, dass er seinen Zahnersatz frei wählen kann, ohne den Zuschuss der Krankenkasse aufs Spiel zu setzen. Er entscheidet somit selbst, wie viel ihm seine Mundgesundheit wert ist. Ein Nachteil der Reform ist allerdings, dass in der gesetzlichen Regelversorgung meist ein sehr einfacher, medizinisch fast schon veralteter Zahnersatz festgelegt ist.

Höhere Festzuschüsse für Zahnersatz bei Härtefall

Ist die Eigenbelastung am Zahnersatz unzumutbar, übernimmt die Krankenkasse 100 Prozent der Zahnersatzkosten. Allerdings nur, wenn Sie sich für eine Regelversorgung entscheiden.

Der Zahnersatz wird vorerst mit einem doppelten Festzuschuss bewilligt, da zunächst die tatsächlich anfallenden Kosten für Zahnersatz noch nicht feststehen. Wählen Sie einen Zahnersatz, der von der Regelversorgung abweicht oder darüber hinausgeht, wie beispielsweise ein Implantat, erhalten Sie von der Krankenkasse den doppelten Festzuschuss dieser Regelversorgung – also einer Brücke und übernehmen die anfallenden Mehrkosten selbst.

Eine unzumutbare Belastung liegt dann vor, wenn das monatliche (Familien-) Bruttoeinkommen unter einer gewissen Grenze liegt (im Jahr 2013: bei Alleinstehenden 1.078 €, mit einem Angehörigen 1.482,25 €, bei jedem weiteren Angehörigen zusätzliche 269,50 €). Falls Sie mit Ihrem Gehalt diese Grenzen nur knapp übersteigen, sind trotz allem besondere Regelungen möglich – diese sollten Sie direkt mit Ihrer Krankenkasse besprechen.

Zahnersatzversicherung mit Sofortleistung

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Bei diesem Tarif zahlen wir auch, wenn es eigentlich zu spät ist: wenn Ihre Behandlung empfohlen wurde oder sogar schon läuft.

Befundbezogener Festzuschuss zum Zahnersatz

Der Zuschuss der Krankenkasse richtet sich seit 2005 nach dem Befund der Zähne. Für jeden Befund wurde vom Gesetzgeber eine Regelversorgung festgelegt, die mit ca. 50 Prozent der statistischen Kosten (die Kosten können im Einzelfall abweichen) bezuschusst wird. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat sich im Juni 2004 auf 52 Regelversorgungen aller Befunde innerhalb der Mundhöhle oder am Zahnersatz selbst geeinigt und diese als Grundlage für die Bezuschussung für Zahnersatz im Jahr 2005 gemacht. Wenn der Patient sein Bonusheft lückenlos führt, erhöht sich der Zuschuss der Krankenkasse zum Zahnersatz.

Beispiel: Einem Patienten fehlen zwei Schneidezähne. Als Regelversorgung gilt hier laut Gesetzgeber eine Brücke. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt dazu dann etwa die Hälfte der Gesamtkosten. Wenn der Patient statt der Brücke aber ein Implantat wünscht, also einen höherwertigen Zahnersatz, erhöht sich dadurch sein Eigenanteil, denn der Kassenzuschuss bleibt gleich hoch.

Für den Patienten ergibt sich der Vorteil, dass er seinen Zahnersatz frei wählen kann, ohne den Zuschuss der Krankenkasse aufs Spiel zu setzen. Er entscheidet somit selbst, wie viel ihm seine Mundgesundheit wert ist. Ein Nachteil der Reform ist allerdings, dass in der gesetzlichen Regelversorgung meist ein sehr einfacher, medizinisch fast schon veralteter Zahnersatz festgelegt ist.

Höhere Festzuschüsse für Zahnersatz bei Härtefall

Ist die Eigenbelastung am Zahnersatz unzumutbar, übernimmt die Krankenkasse 100 Prozent der Zahnersatzkosten. Allerdings nur, wenn Sie sich für eine Regelversorgung entscheiden.

Der Zahnersatz wird vorerst mit einem doppelten Festzuschuss bewilligt, da zunächst die tatsächlich anfallenden Kosten für Zahnersatz noch nicht feststehen. Wählen Sie einen Zahnersatz, der von der Regelversorgung abweicht oder darüber hinausgeht, wie beispielsweise ein Implantat, erhalten Sie von der Krankenkasse den doppelten Festzuschuss dieser Regelversorgung – also einer Brücke und übernehmen die anfallenden Mehrkosten selbst.

Eine unzumutbare Belastung liegt dann vor, wenn das monatliche (Familien-) Bruttoeinkommen unter einer gewissen Grenze liegt (im Jahr 2013: bei Alleinstehenden 1.078 €, mit einem Angehörigen 1.482,25 €, bei jedem weiteren Angehörigen zusätzliche 269,50 €). Falls Sie mit Ihrem Gehalt diese Grenzen nur knapp übersteigen, sind trotz allem besondere Regelungen möglich – diese sollten Sie direkt mit Ihrer Krankenkasse besprechen.

Regelversorgung oder Nichtregelversorgung

Wie bereits erwähnt, haben Sie als Patient aufgrund der Änderungen in der Gesundheitsreform die Möglichkeit zu wählen, welche Art von Zahnersatz Sie gerne beanspruchen möchten. Es gibt dabei eine Unterscheidung der Krankenkassen und Zahnärzte zwischen gleichartigem und andersartigem Zahnersatz. Bei einem gleichartigen Zahnersatz kommen zur Regelversorgung noch zusätzliche Leistungen hinzu. Bei einer andersartigen Variante entscheidet sich der Patient für eine komplett von der Regelversorgung abweichende Behandlungsart.

Beispiel: Fehlt Ihnen ein Zahn im Unterkiefer, ist die normale Regelversorgung bei diesem Befund eine Brücke. In diesem Fall bekommen Sie von den Krankenkassen 50 Prozent der durchschnittlichen Kosten als Festzuschuss erstattet. Aus ästhetischen Gründen könnten Sie sich hier auch für eine keramische Vollverblendung der Brücke entscheiden – diese gilt als gleichartiger Zahnersatz. Die Zuzahlung müssten Sie selbst tragen. Die dritte Variante ist der andersartige Zahnersatz – in diesem Fall anstatt der Brücke ein Implantat. Sie bekommen nach wie vor den Festzuschuss für die Brücke und müssen aber den Rest selbst tragen. Dieser wird vom Zahnarzt direkt als Privatleistung mit Ihnen abgerechnet.

Begleitleistungen

Meist fallen zusätzliche zahnärztliche Behandlungen an, die aber mit der eigentlichen Zahnersatzversorgung nichts zu tun haben – wie etwa Lokalanästhesien, Röntgenaufnahmen oder Ähnliches. Ohne sie wäre eine korrekte Grundbehandlung nicht möglich oder für den Patienten unzumutbar. Auch hier wird bei der Abrechnung unterschieden. Im Rahmen der Regelversorgung werden diese Leistungen ohne Aufpreis abgerechnet. Fallen die Begleitleistungen allerdings nur an, weil Sie sich für einen gleichartigen oder andersartigen Zahnersatz entschieden haben, werden Ihnen diese Kosten privat nach der GOZ in Rechnung gestellt. Inwieweit diese Kosten eventuell doch von der Krankenkasse erstattet werden könnten, ist noch nicht geklärt – fragen Sie in Ihrem speziellen Fall am besten dort nach.

Laborkosten

Fällt ein Zahnersatz an, kommen leider auch immer noch erhebliche Fremdkosten durch die anfallenden Laborarbeiten dazu. Hierzu zählen der vor Beginn notwendige Abdruck und die anschließende Herstellung des Zahnersatzes. Wird er aus Edelmetall gefertigt, steigen diese Kosten noch weiter. Diese Laborkosten werden nach zwei in Deutschland gängigen Listen – dem bundeseinheitlichen Verzeichnis zahntechnischer Leistungen (BEL) und der bundeseinheitlichen Benennungsliste (BEB) – berechnet. Da allerdings beide Listen jeweils mit den höchsten Preisen rechnen, können sich örtlich andere Preise ergeben.

Zahnersatzkosten im Griff dank Bonusheft

Von vielen Patienten wird es immer noch stiefmütterlich geführt, dabei ist es doch bares Geld wert: das Bonusheft. Auch wurde die Frage nach dessen Gültigkeit aus Fachkreisen mehrfach mit einem eindeutigen „Ja“ beantwortet.

Bitte denken Sie daran: Bei lückenloser Führung erhält der Patient einen höheren Zuschuss von der Krankenkasse. Lückenlose Führung bedeutet, einen regelmäßigen Eintrag des Zahnarztes bei den jährlich empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen. Ab fünf Jahren hat der Patient zum ersten Mal Anspruch auf einen Bonus beim Zahnersatz und bekommt 20 Prozent mehr Zuschuss. Nach weiteren fünf Jahren erhöht der Bonus sich auf 30 Prozent des Krankenkassenzuschuss. Statt 50 Prozent bekommen Sie also 60 oder sogar 65 Prozent der Kosten erstattet.

Sollten Sie bisher kein Bonusheft geführt haben, lohnt es sich auf jeden Fall, beim nächsten Zahnarztbesuch damit zu beginnen. Sie bekommen es direkt von Ihrem Zahnarzt.

Waren Sie in den letzten Jahren bereits regelmäßig beim Zahnarzt, ohne ein Bonusheft zu führen, können Sie Ihre Besuche nachtragen lassen. Zahnärzte sind verpflichtet, die Krankenakte mindestens drei Jahre nach Abschluss der letzten Behandlung aufzubewahren. Hieraus lässt sich feststellen, wann und warum Sie bei ihm waren. Die Zahnersatzkosten z.B. für eine Brücke, eine Zahnkrone oder ein Zahnimplantat, lassen sich also durch ein Bonusheft mit regelmäßigen Eintragungen deutlich reduzieren.

Kosten sparen mit privater Vorsorge

Was die gesetzliche Krankenversicherung nicht bezahlt, können Sie mit einer privaten Zahnzusatzversicherung absichern. Hier können Sie sich Ihr persönliches Schutzpaket gegen Zahnersatzkosten und Kosten für Zahnerhalt zusammenstellen: günstig und vorteilhaft bei ERGO Direkt Versicherungen.

 

 

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