SEPA für Überweisung und Bankeinzug

Allgemeine Informationen

Was ist SEPA?

SEPA ist die Abkürzung für Single Euro Payment Area.
Dahinter verbirgt sich die Vereinheitlichung des europäischen Zahlungsverkehr-
raums. Ziel ist, die Zahlungsverkehrsarten (Bsp. Überweisung und Lastschrift) einheitlich zu  gestalten und grenzüberschreitende Zahlungen schneller zu ermöglichen.

Wen betrifft SEPA?

Von der Umstellung auf SEPA ist jeder Kontoinhaber, egal ob Privatperson oder Unternehmen, betroffen.

Ab wann kommt SEPA?

Am 01.02.2014 löst SEPA alle nationalen Überweisungs-/Lastschriftverfahren ab.

IBAN statt Kontonummer und Bankleitzahl

Die bisherige Kontonummer wird durch die IBAN („International Bank Account Number“) ersetzt. Die 22-stellige IBAN in Deutschland ist leicht zu merken, denn sie setzt sich zusammen aus

  • dem Länderkennzeichen DE
  • einer zweistelligen Prüfziffer
  • der achtstelligen Bankleitzahl
  • sowie einer zehnstelligen Kontonummer


Der BIC bleibt ein kurzer Besucher

Bei inländischen Überweisungen und Lastschriften muss noch voraussichtlich bis einschließlich Januar 2014 (bei grenzüberschreitenden Zahlungen bis Januar 2016) eine weitere Kennzahl angegeben werden: der BIC (Business Identifier Code).
Das ist ein international standardisierter Bank-Code (vergleichbar mit der Bankleitzahl), mit dem Zahlungsdienstleister weltweit eindeutig identifiziert werden.

Begriffserklärung

Was ist ein SEPA  Lastschriftmandat?

Das SEPA-Lastschriftmandat ersetzt im Rahmen eines europaweit vereinheitlichten Lastschriftverfahrens die bisherige Einzugsermächtigung. Mit dem SEPA-Lastschriftmandat erlaubt der Kontoinhaber, Geld vom Konto per Lastschrift einzuziehen. Zusätzlich wird die Bank des Kontoinhabers zur Einlösung der Lastschrift angewiesen.
Eine bereits erteilte schriftliche Einzugsermächtigung wird als SEPA Lastschriftmandat genutzt.

Was ist eine Gläubiger-Identifikationsnummer?

Die Gläubiger-Identifikationsnummer ist eine für das Lastschriftverfahren notwendige und eindeutige Identifikatonsnummer die von der Deutschen Bundesbank ausgegeben wird.
Mit dieser kann der Zahlungsempfänger eindeutig identifiziert werden.
Diese Nummer wurde für das neue SEPA-Lastschriftverfahren eingeführt und ist ein verpflichtendes Merkmal.

Was ist eine Mandatsreferenznummer?

Die Mandatsreferenznummer ist eine individuelle Kennziffer, die von dem Zahlungsempfänger vergeben wird. In Verbindung mit der Gläubiger-Identifikationsnummer kann ein Zahlungsvorgang somit eindeutig einem SEPA-Lastschriftmandat zugeordnet werden.

 

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